Online vs. Offline Marketing – Wer gewinnt den ewigen Kampf?

Überlegen Sie sich wo die Menschheit heute wäre, hätten wir das Diskutieren nicht erfunden. Wir hätten uns wohl nie so weit entwickelt, hätten wir nicht unsere eigenen Standpunkte, Theorien und Ideologien, welche stets kritisch beäugt, diskutiert und für gut oder schlecht befunden werden – so auch im Marketing. Gerade in so einer vielseitigen Branche ist die Auswahl an Strategien, Mittel und Massnahmen unendlich und jeder präferiert seine eigenen.

In den letzten Jahren ist besonders um die Werbemassnahmen eine grosse Diskussion entstanden und es haben sich fast schon zwei Camps gebildet. Die Verfechter der klassischen Werbemassnahmen und die Revoluzzer des digitalen Marketings. Vergleicht man die Massnahmen etwas genauer, fällt einem schnell auf, dass die Unterschiede gar nicht so frappant sind:

 

Google Display Ads sind auch Plakatwerbung

Wissen Sie noch welche Plakate Sie alle gesehen haben, als Sie zum letzten Mal zur Arbeit fuhren? Super! Ich nämlich auch nicht. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil Plakatwerbung eigentlich nur einen Zweck erfüllt: Unterbewusstes Branding. Deshalb ist sie auch dann am effektivsten, wenn sie direkt in der nähe des werbenden Geschäftes steht und unterbewusst einen Bedarf weckt, wie Mc Donalds das sehr vorbildlich vorlebt.

Bei Google Display Ads verhält es sich sehr ähnlich, auch hier könnten wir nicht aufzählen, welche Anzeigen wir gesehen haben, während wir mit zentriertem Tunnelblick unsere Lieblingsseiten aufgerufen haben – und doch haben wir sie wahrgenommen. Display Ads sind hervorragend geeignet um jemanden noch den letzten Schupf zu geben, „ins Geschäft zu kommen“ und gerade beim Retargeting (Ehemaligen Webseitenbesuchern gezielt Anzeigen ausspielen) werden Wünsche unterbewusst zum dringenden Bedarf.

 

YouTube & Video Werbungen sind auch wie TV-Spots

Kritische Leser würden jetzt direkt sagen: „Ja eigentlich schon, aber das Targeting und die Zielgruppen Relevanz ist ganz anders.“ Diese Aussage kann einfach mit einer Frage beantwortet werden: Was ist effizienter? Ein TV-Spot für ein fancy Küchengerät bei Jamie Oliver auf der Mattscheibe oder eine YouTube Werbung für das selbe Gerät bei einem Foodblogger? Das erstere ist mittlerweile überspulbar und das letztere ist wegklickbar, aber im Prinzip ist beides etwa gleich effektiv.

 

Social Media Ads sind auch Inserate in Zeitschriften

Wissen Sie noch, wie Ihr Coiffure Besuch aussah, bevor Sie ein Smart Phone Ihr Eigen nannten? Lassen Sie mich raten, Sie bekamen ein Magazin offeriert, in dem Sie dann ein bisschen blätterten, bis die Coiffeuse Zeit für Sie hatte. Heute ist die Chance gross, dass Sie sich während der Wartezeit in irgendeinem sozialen Netzwerk befinden, ganz egal ob Facebook, Linked-In, Instagram oder andere. Dabei scrollen Sie durch Ihren Feed, was nichts Anderes als Ihr persönliches Magazin ist. Beim Magazin wie auch beim Social Media Feed werden Sie dabei stets von Werbung zwischen den relevanten Inhalten unterbrochen.

Der einzige kleine Unterschied dabei ist, dass das soziale Netzwerk Ihre Interessen kennt, während Sie bei der Wahl des Magazins selbst Ihre Interessen kennen müssen. Die Werbung ist aber in beiden Fällen immer mehr oder weniger auf Ihre Interessen zugeschnitten. Sie würden sich ja kein Fussballmagazin kaufen, wenn Sie nur Eishockey gut fänden – Ebenfalls würden Sie auch nicht Real Madrid auf Facebook abonnieren, wenn Sie ein grosser Fan vom FC Barcelona wären.

 

Das könnte beliebig weitergesponnen werden

Sehr allgemein ausgedrückt ist Google das neue Telefonbuch und die Suchmaschinen Anzeigen sind die neuen gelben Seiten, Newsletter Marketing ist der neue Katalogversand und Google Analytics ist das neue Marktforschungsinstitut. Wie Sie sehen können, sind die „modernen“ digitalen Massnahmen nichts Anderes als über Jahrzehnte etablierte Marketingmassnahmen, die aus der realen Welt ins digitale Universum übertragen wurden. Es ist nur logisch, dass sich Entwickler von modernen Lösungen von dem inspirieren lassen, was sie täglich umgibt und das kann beliebig weitergesponnen werden.

Aber wie entscheide ich mich jetzt für die richtigen Werbeträger und Werbemittel?

Selbstverständlich muss man erwähnen, dass digitales Marketing bessere Messbarkeit, Kosteneffizienz und Optimierungsmöglichkeiten bietet.

Zudem lässt sich die Customer Journey individueller und benutzerfreundlicher gestalten, was dafür sorgt, dass potentielle Kunden schneller zum Ziel kommen. Jedoch muss man fairerweise auch sagen, dass man mit analogen Massnahmen teilweise mehr auffällt und im Gedächtnis bleibt, eine riesige Reichweite erzielen kann und in der Regel eine höhere Glaubwürdigkeit erzielt.

Deshalb sollte Marketing immer 360 Grad sein, also ein perfektes Zusammenspiel von analogen und digitalen Massnahmen. In der heutigen stark vernetzen Welt, kann auf digitales Marketing nicht mehr verzichtet werden, aber es gibt doch nichts Schöneres, als am Geburtstag noch eine Postkarte in Papierform zu erhalten – das macht viel mehr Eindruck als 100 Gutscheincodes von zig verschiedenen Onlineshops im virtuellen Briefkasten zu haben.

Das Zauberwort heisst also Multi Channel. Die Zeiten in denen man einen einzigen Werbekanal bedienen konnte sind mittlerweile vorbei, um so wichtiger ist es, dass man in seiner Mehrkanalstrategie die relevantesten Kanäle auswählt und sehr gut darin ist. Und noch wichtiger ist, dass jeder Kanal von Spezialisten bedient wird. Google Anzeigen sollten also beispielsweise genau so von Profis verwaltet werden, wie TV-Spot Produktionen.

Ein allgemeines Rezept für die richtigen Massnahmen gibt es nicht, da jede Firma genau so wie jeder Mensch völlig individuell ist. Wählen Sie deshalb Werbeträger- und Mittel die

  • in Ihr Budget passen
  • eine möglichst grosse Messbarkeit bieten
  • einen Grossteil Ihrer Zielgruppe abdecken
  • Zur Erreichung Ihrer Ziele und kritischen Erfolgsfaktoren beitragen
  • Ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen bzw. Sie aus der Masse herausstechen lassen

 

Unsere Empfehlung aus Erfahrung

Wir erleben es immer wieder, dass Kunden Online Marketing Massnahmen als nicht geeignet einstufen, da diese in der Vergangenheit nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt haben. Oft liegt es aber daran, dass die ausgewählte Massnahme nicht mit dem gewünschten Ziel übereinstimmt. Unsere klare Empfehlung: Investieren Sie zuerst in die Strategie statt in die Massnahme, dies hilft Ihnen langfristig nicht nur mehr Kunden zu gewinnen, sondern bewahrt Sie auch davor, unnötig Zeit und Geld zu verlieren.

 

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